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Berufsbild Apotheker | Berufsbild Apotheker |
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Um den Beruf des Apothekers ergreifen zu können, muss man den Studienzweig Pharmazie einschlagen. Voraussetzung dafür ist Abitur und die Zuteilung eines Studienplatzes durch die ZVS (Bewerbung über die Schule). Das Studium selber ist in drei Teile geteilt. Im ersten Teil werden innerhalb von vier Semestern, die je ein halbes Jahr lang sind, die Grundlagen in Chemie, Biologie, Physik und Technologie vermittelt. Dabei muss man als Student nicht nur Vorlesungen besuchen, sondern sein Wissen auch in Praktika am Nachmittag beweisen. Nachdem jeder dieser Kurse erfolgreich bestanden ist, erfolgt das erste Staatsexamen nach zwei Jahren. In den nächsten vier Semestern stehen dann die spezifische Wissensvermittlung in Fächern wie Arzneibuchanalyse oder Pharmakologie im Vordergrund. Dieser zweite Teil wird dann mit dem zweiten mündlichem Staatsexamen beendet. Nachdem man als Student die ersten vier Jahre (acht Semester) nur an der Universität verbracht hat, muss man nun im dritten Teil ein ganzes Jahr Praktikum absolvieren. Dabei muss man mindestenes ein halbes Jahr in einer öffentlichen Apotheke (wie der unseren) arbeiten; Praktikumsplätze für ein halbes Jahr bieten die Pharmaindustrie, Universitäten oder Krankenhaus- Apotheken. Nebenbei muss man ein Kurs belegen, in dem dem Praktikanten beruflich relevante Gesetze und Verordnungen, sowie praxisrelevante Regelungen wie Vertäge mit Krankenkassen nähergebracht werden. Abschluss des Praxisjahres bildet das dritte und letzte mündliche Staatsexamen bei der Regierung des jeweiligen Landes. Die grösste Herausforderung am Beruf des Apothekers ist sicherlich der Umgang mit allen Menschen; vom chronisch Kranken, der seine Krankheiten genau kennt, über Kinder mit typischen Kinderkrankheiten bis hin zu akuten Notfällen, Behinderten oder Menschen, die mit lebensbedrohenden Krankheiten konfrontiert werden. All diesen Menschen zu helfen, sie zu unterstützen und sie auch ein Stück ihres Lebens mit ihren Krankheiten zu begleiten, ohne sie dabei zu belehren oder zu bevormunden, genau darin liegt die Herausforderung dieses Berufes. Dabei darf natürlich eines nicht vergessen werden: Eine Apotheke ist auch ein Geschäft, dessen Mitarbeiter bezahlt werden müssen und die klare gesetzliche Regelungen beachten muss. Diesen Spagat zwischen geschäftlichen Intereseen und sozialen Ansprüchen zeichnen diesen Beruf, der mehr ist als nur Pillendrehen oder Schubladenziehen. |



